SCHLACHTHAUSSTIER

17

Dezember

2010

Altstadt, Metzgergasse
Man sagt im Schlachthaus spukts! Wir sind den Spuren gefolgt und auf eine alte Sage gestossen: Der Metzgegesell Fridu Stumpf hat hier einst aus Frust einen Stier fürchterlich zugrunde gerichtet. Seither geistert die Seele des gescholtenen Tiers  durch die alten Mauern. Vor nicht allzu langer Zeit wurde im Schlachthaus nämlich noch z grächtem geschlachtet und um die üblen Gerüche weg zu spülen floss der Stadtbach mitten durchs Haus. Es hat sich einiges geändert. Doch wer genau hinhört, vernimmt bis heute die Klage vom Stadtbachnixli, das immer noch im Brunnen gefangen ist und auch der Pestcharrehousi sammelt nächtens in den Gassen seine Toten ein... Fotos von steve walker